Aktuell

In Solms-Oberbiel, nördlich der Straße „Am Nussbaum“, werden in naher Zukunft freie Bauplätze zur Verfügung stehen.

In dem rot schraffierten Bereich werden rund 65 Bauplätze entstehen.

Derzeit führt unser Vermessungsbüro im Auftrag des Investors, der Geißler Infra GmbH aus Kirchhain, eine detaillierte Höhenaufnahme sowie die Untersuchung der Flurstücksgrenzen durch, um eine Datengrundlage für die Zerlegung in die einzelnen Bauplätze zu erhalten. Laut eines Zeitungsartikels der Wetzlarer Neuen Zeitung werden rund 65 Flurstücke mit je 500 m² bis 600 m² in dem rot schraffierten Bereich entstehen.

Im kommenden Juli soll der Bebauungsplan für dieses Gebiet als Satzung beschlossen werden – sofern die Stadtverordneten den Änderungen für die verbindliche Bauleitplanung zustimmen. Erst dann kann der Investor mit der Erschließung beginnen. Außerdem ist die Firma Geißler Infra GmbH zuständig für die gesamte Entwicklung und Vermarktung der Bauplätze.

Am 1. August 2015 haben in unserem Vermessungsbüro zwei neue Auszubildende ihre Ausbildung zum Vermessungstechniker angetreten. Nach drei Monaten geben Luca und Kenny einen kleinen Einblick in ihre Tätigkeiten.

Luca wird zurzeit im Außendienst eingesetzt.

Während ihrer dreijährigen Ausbildung durchlaufen die Auszubildenden die verschiedenen Abteilungen in unserem Büro. Der 17 Jahre alte Luca wird zurzeit im Außendienst als Messassistent eingesetzt. Hier können unsere Auszubildenden schon nach kurzer Zeit einige Tätigkeiten selbstständig ausführen, wie zum Beispiel das Aufstellen der Stative, die Anfertigung von Skizzen und das Suchen nach Grenzpunkten. Im weiteren Verlauf werden hier verschiedene Messmethoden und der Umgang mit den Vermessungsinstrumenten gelehrt. „Mir gefällt an der Ausbildung, dass ich nicht nur rumsitze, sondern auch praktisch etwas machen kann“, erzählt Luca. Ihm gefällt am Beruf des Vermessungstechnikers vor allem die Abwechslung von Innen- und Außendienst.

Kenny war schon als Ferien-Aushilfe in unserem Büro als Messassistent im Einsatz. Deshalb beginnt er seine Ausbildung in unserer Katasterabteilung. Dort bearbeitet der 19-jährige Flurstücks-Zerlegungen und Gebäudeeinmessungen und bereitet diese für die Übernahme ins amtliche Liegenschaftskataster vor. Auch er findet die Arbeit als Vermessungstechniker abwechslungsreich. „Ich finde es gut, dass man nicht nur drinnen vor dem PC sitzt, sondern auch draußen ist. Natürlich macht es bei nass-kaltem Wetter nicht so viel Spaß – dann bin ich schon lieber im Innendienst“, so Kenny.

Nachdem die beiden ihre Grundkenntnisse im Außendienst und in der Katasterabteilung gefestigt haben, lernen sie noch die CAD-Abteilung kennen, in der sie Lagepläne, Absteckungsbescheinigungen und andere Pläne für unsere Kunden anfertigen werden. In der Abteilung Vorbereitung werden unsere Auszubildenden lernen, Liegenschaftsdaten beim Amt für Bodenmanagement zu bestellen und außendiensttauglich vorzubereiten. 

Kenny findet bei schlechtem Wetter Innendienst angenehmer.

 

Immer wieder sind unsere Auszubildenden für je zwei Wochen in der Berufsschule in Wetzlar und lernen dort fachtheoretische Kompetenzen. Dazu gehören unter anderem das Durchführen vermessungstechnischer Berechnungen, sowie Grundkenntnisse im Bereich Liegenschaftskataster, Grundbuch und Baurecht.

 

Neben Kenny und Luca gehören auch Luisa (2. Lehrjahr) und Thomas (3. Lehrjahr) zu unserem vermessungstechnischen Nachwuchs.

 

Karsten Porezag erklärt die Funktionsweise der Brecheranlage in der Kipphalle der Grube Fortuna

Der diesjährige Betriebsausflug führte uns in das Besucher-Bergwerk „Grube Fortuna“.

Noch bis 1983 wurde hier Eisenerz abgebaut. Ein Förderkorb brachte uns 150 Meter untertage. Von da aus wurden wir mit einer Grubenbahn zu den Abbaustellen gebracht. Dort wurden uns, im Rahmen einer Führung die Maschinen und Fahrzeuge gezeigt, mit denen das Eisenerz abgebaut und transportiert wurde.

Nach einem Mittagessen im angrenzenden Restaurant „Zum Zechenhaus“ führte uns der Vorstandsvorsitzende der Geowelt e.V., Karsten Porezag, über das Gelände der Grube Fortuna. Hier bekamen wir Einblicke in die Kipphalle und den Erzbunker. Bei Kaffee und Kuchen ließen wir den informativen Nachmittag im Zechenhaus ausklingen.

Dipl. Ing. Jörg Mathes überreicht Sabine Olbrich und Jörg Schneider von der Buderus Immobilien GmbH das Luftbild vom Neubaugebiet in Hermannstein.Mit einem großen Sommerfest feierte die Buderus Immobilien GmbH zusammen mit allen Beteiligten die vorläufige Fertigstellung der Erschließung des Neubaugebietes „Am Rotenberg“ in Hermannstein. Auch Dipl. Ing. Jörg Mathes war eingeladen, da die Vermessungsleistungen seines Büros maßgeblich zur Entwicklung des Baugebietes beigetragen haben.

Im Sommer 2013 kam es zu ersten Gesprächen zwischen der Stadt Wetzlar und der Buderus Immobilien GmbH über eine Umwidmung und Erschließungsplanung des Areals „Am Rotenberg“. Daraufhin erstellte das Vermessungsbüro Jörg Mathes eine topographische Bestandsaufnahme der 88.000 m² großen Fläche. Bereits im Dezember desselben Jahres folgte der Aufstellungsbeschluss zum Bebauungsplan.

Schon seit Anfang 2014 wurde die Buderus Immobilien GmbH von Grundstückinteressenten überrannt, so dass bereits am Ende des Jahres die ersten Kaufverträge abgeschlossen wurden, obwohl es die Bauplätze faktisch noch gar nicht gab. „Die Verträge wurden mit einem Rücktrittsrecht für beide Seiten versehen, falls der Bebauungsplan nicht kommen sollte“, erklärte Jörg Schneider, Geschäftsführer der Buderus Immobilien GmbH. Aus diesem Grund bedankte er sich besonders bei den Erwerbern für das entgegengebrachte Vertrauen.                           

Außerdem bedankte er sich in seiner Rede bei der ARGE Albert Weil AG und Ernst Weber GmbH für die technische Bauausführung der Erschließungsarbeiten, der Bauleitplanung durch das Planungsbüro Holger Fischer, der Erschließungsplanung und Bauleitung durch die Planungsgesellschaft Kolmer und Fischer, dem Vermessungsbüro Jörg Mathes für die konzeptionelle und vermessungstechnische Betreuung, bei den Anwälten und Notaren, sowie Mitarbeitern der Buderus Immobilien Gesellschaft und natürlich der Stadt Wetzlar für die Realisierung des Projektes in Rekordzeit. 

Wo jetzt noch unsere große Werbetafel steht, werden schon bald Häuser errichtet.

Auch Baudezernent Harald Semler betonte, dass es normalerweise vier bis sieben Jahre dauern würde, bis ein Bebauungsplan rechtskräftig werde. Durch die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten schon nach zwei Jahren die Bauplätze an ihre Eigentümer übergeben werden.

In der Entwicklung des Baugebietes stecken bisher 7500 Arbeitsstunden und der Gesamtaufwand für die Erschließung bis zum jetzigen Zeitpunkt beläuft sich auf fünf Millionen Euro. 82 der 104 Bauplätze sind bereits veräußert, für weitere zwölf Bauplätze liegen Reservierungen vor. Für die restlichen Grundstücke gibt es rund 40 Interessenten.

Mit der Übergabe der Grundstücke an die Erwerber, konnte die Buderus Immobilien Gesellschaft in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit mit ortsansässigen Firmen, der Stadt und den politischen Gremien voll erschlossenes Bauland schnell und kostengünstig zur Verfügung stellen.

Julian Adler Planungsbüro Holger Fischer, Waldemar Kleber Ortsvorsteher Hermannstein, Harald Semler Stadtrat, Jörg Mathes Vermessungsbüro Jörg Mathes, Klaus Rohletter Albert Weil AG, Ulrich Weber Ernst Weber GmbH, Florian Bär Albert Weil AG, Alexej Saerov Planungsgesellschaft Kolmer & Fischer GbR, Sabine Olbrich Buderus Immobilien, Mirko Diehl Kolmer & Fischer, Jörg Schneider Buderus Immobilien und Daniel Seipp Kolmer und Fischer

Von links: Julian Adler Planungsbüro Holger Fischer, Waldemar Kleber Ortsvorsteher Hermannstein, Harald Semler Stadtrat, Dipl. Ing. Jörg Mathes ÖbVI, Klaus Rohletter Albert Weil AG, Ulrich Weber Ernst Weber GmbH, Florian Bär Albert Weil AG, Alexej Saerov Planungsgesellschaft Kolmer & Fischer GbR, Sabine Olbrich Buderus Immobilien, Mirko Diehl Kolmer & Fischer, Jörg Schneider Buderus Immobilien und Daniel Seipp Kolmer und Fischer.

 

Das Foto zeigt Nora Heep, Dipl. Ing. Jörg Mathes und Lukas Balbach nach der Zeugnisübergabe in Wiesbaden. Am 1. August 2012 fing alles an: Lukas und Nora starteten ihre Ausbildungen in unserem Vermessungsbüro. Drei Jahre betriebliche Ausbildung im Innen- und Außendienst, sowie der Berufsschulunterricht in Wetzlar liegen nun hinter den beiden.

Seit der feierlichen Zeugnisübergabe am 22. Juli 2015 in der IHK Wiesbaden, sind Lukas und Nora offiziell Vermessungstechniker und Vermessungstechnikerin. Wir freuen uns ganz besonders darüber, dass unsere Auszubildenden die beiden besten Abschlussnoten in ganz Hessen haben!

Durch die Umstrukturierungen im Berufsfeld der Geoinformationstechnologie und der Einführung des Ausbildungsberufs „Geomatiker“, gibt es auch eine neue Prüfungsordnung für Vermessungstechniker, die im Sommer 2015 erstmals Anwendung fand. Neben der schriftlichen Abschlussprüfung mussten Lukas und Nora einen betrieblichen Auftrag durchführen. Die Bearbeitungszeit betrug 20 Stunden. Beide Auszubildenden haben sich dazu entschieden, einen Liegenschaftsplan zum Bauantrag zu messen. Dazu gehörte bei Lukas Auftrag noch der Scan einer Fassade und zu Noras Flurstück musste eine Grenzuntersuchung durchgeführt werden. In einem Fachgespräch mussten die beiden ihre betrieblichen Aufträge dem Prüfungsausschuss vorstellen. Mit 40 % nimmt dieser Prüfungsbereich, in der Ausbildung zum Vermessungstechniker, den größten Anteil an der Abschlussnote ein. 

 

Das Foto zeigt (von links): Nora Heep, Dipl. Ing. Jörg Mathes und Lukas Balbach nach der Zeugnisübergabe in Wiesbaden.

 

CookiesAccept

Achtung! Diese Seite verwendet Cookies um Ihnen alle Funktionen bereitzustellen. Um die Verwendung von Cookies zu sperren, ändern Sie bitte Ihre persönlichen Browsereinstellungen.

Ok, verstanden.